#4 Kino als demokratische Kunst mit Vanessa Ciszewski

Shownotes

In dieser Folge sprechen wir mit Co-Produzentin Vanessa Ciszewski über den Animationsfilm Die Sirene und die Kraft des Kinos, Geschichten von Krieg, Solidarität und Hoffnung zu erzählen. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die Rolle von Animation als politisches Medium, filmischen Aktivismus und die Verantwortung von Produzent*innen. Ein Gespräch über Perspektiven, Erinnerungskultur und warum Filme unsere Sicht auf die Welt verändern können. Vanessa gibt außerdem Einblicke in ihren Werdegang, ihre Arbeit als Produzentin und Verleiherin und ihre Vision eines Kinos, das Menschen verbindet und neue Perspektiven schafft.

Die Sirene wird am 11.08. im Wolf Kino Berlin im Rahmen von der Filmreihe Feminist Time Travel gezeigt. Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit Co-Produzentin Vanessa Ciszewski statt.

Ein Podcast des Pro Quote Film e.V., entstanden im Rahmen der Filmreihe “Feminist Time Travel”, unterstützt von der MEHR KULTUR-Förderung der Berliner Sparkasse.

Wo ihr uns findet: Instagram @feministtimetravel

Oder https://proquote-film.de/aktuelles-uebersicht/?category=filmreihe-kategorie-aktuelles

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Unser Podcast erscheint immer am 05. eines Monats.

Transkript anzeigen

00:00:04: Feminist Time Travel.

00:00:12: Hallo und willkommen zurück bei uns!

00:00:15: Podcast Feminist Time Travel, Teil der feministischen Filmreihe Feminists Time Travel.

00:00:21: Wir fokussieren uns da drauf für interpersonen aus der Filmbranche eine Leinwand zu geben und fassen das nun jetzt auch im Podcast Format auf.

00:00:29: Ich bin Irina Thierb, Teil dieser Filmreiwe zusammen mit Svenja Heinrichs und Clara Devonté.

00:00:35: Und in unserer vierten Folge heute geht es um den Animationsfilm Die Sirene Vanessa Czeczewski, die Co-Produzentin des Films heute mit dabei.

00:00:49: Hallo, Vanessa!

00:00:51: Hallo, danke für die Einladung.

00:00:54: Ja, danke dass du hier bist.

00:00:56: Bevor wir anfangen möchte ich einmal sagen diese Sirene spielt zu Beginn des Iran-Irahrkriegs im Jahr neunzehntundachtzig und erzählt diese Geschichte aus der Perspektive eines Jungen, der in der belagerten Stadt aber dann lebt.

00:01:10: Uns ist bewusst, dass das Thema Krieg und die Situation in der Region auch heute viele Menschen betrifft.

00:01:17: Wir sprechen aber heute von einem hoffnungsvollen Film und seine Erzählweise und wollen dabei respektvoll mit dem historischen Hintergrund umgehen.

00:01:25: Selbstverständlich ist zu erwähnen we stand with the people of Iran Und es ist uns auch wichtig zu erwägen Dass heute im Gespräch niemand iranische Wurzeln hat.

00:01:34: Dennoch hat unsere Gäste Vanessa als Co-Produzentin bei dem Film mitgewirkt noch einen großen Teil zu dem Film geleistet.

00:01:42: Und heute im Gespräch wollen wir auffangen, wie so solcher Film wichtig ist was Animationsfilm in der Filmlandschaft für Welten eröffnet genau solche Geschichten zu erzählen und natürlich auch darüber wie Vanessa zu den Preck gekommen ist und was hier daran liegt.

00:02:01: Dann habe ich schon einiges verweggenommen ... aber um noch einmal ganz kurz auf den Film zu sprechen, zu kommen.

00:02:07: Der Animationsfilm Die Sirene kam im Jahr zehntausenddreiundzwanzig in die Kinos und ist gemacht von der iranischen Filmregisseurin Cepide Farsi.

00:02:17: Mit ihrem Film malt sie eine Geschichte über ein grauenvolles Schicksal in dem Jahr neunzehnundund achtzig im Iran In einer

00:02:26: Form,

00:02:27: in der es mit schon fast kindlicher Kindlich wirkender Animation eine Perspektive auf die Geschichte zeigen kann, die per se leichter zu verdauen ist.

00:02:39: Vanessa, möchtest du uns einmal erzählen wie du zu dem Projekt gekommen bist?

00:02:45: Ja gerne!

00:02:45: Also ich war Sebastian Nomu der Produzent von der Film in einer Co-Produktionsforum kennengelernt und es Wir hatten im Februar diese Film-Felicität kupproduziert von der Alangomies.

00:03:08: Der hatte den grossen Preis der Jury bekommen und ich war in Lésark für diese Kuproduktionstreffen, es gab diese Vorstellung von Sebastian für diesen Animationsfilm.

00:03:23: Noch nie Animationsfilm gemacht, aber ich fand alle die Visuellen und der Teaser, das sie hatten vorgestellt wirklich sehr besonders.

00:03:31: Und es hat mich wirklich losgegeben damit zu machen.

00:03:37: Für ihn war da ... Ich war die Co-Produzentin von diesem Film, das er hat auch geliebt.

00:03:42: Er meinte okay wenn du als Alangomist reproduziert wir können weitersprechen.

00:03:47: und so ist jetzt angefangen.

00:03:49: Eigentlich ist es sein Vertrauen dass ich kündige und bisher Erfahrungen in die Animationsbranche schaffen zu finanzieren durch deutsche Mitteln.

00:04:03: Und auch zu wissen, also die Herausforderung war das Erwachsenen Animationen sind nicht wirklich erfolgreich in Deutschland Und für uns es war zu finden, welche sind die bedeutendsten Begründungen?

00:04:17: Warum diese Filme unbedingt auch mit Deutschland finanziert und gemacht werden.

00:04:23: So dann habe ich da eine Recherche gemacht und ausgefunden dass... In Deutschland ist der größte iranische diaspora zum Beispiel.

00:04:32: Und das ist für mich schon ein erster Begründung zu sagen, okay wir dürfen auch Geschichte erzählen für diese iranischen diaspora auf und die Perspektive von CPD Fassi.

00:04:44: So hat es jetzt angefangen!

00:04:46: Ja, du hast es ja auch schon erwähnt.

00:04:48: Ihr habt euch sehr bewusst für das Medium des Animationsfilms entschieden.

00:04:52: denn was ich so faszinierend an dem Film finde trotz dessen dass es Animation ist nicht in irgendeiner Art und Weise ein Kinderfilm.

00:05:02: Der Film erzählt im Kern eine sehr humane Geschichte.

00:05:07: Nicht unbedingt über Politik, sondern darum was so ein Angriff mit Menschen macht und was die verschiedenen Perspektiven auf diese Situation damals waren in wie ich schon erwähnt habe einer sehr... Im Umgangssprache leicht zu verdauenden Art und Weise.

00:05:25: Ist das Medium-Animationsfilm deswegen bewusst gewählt worden, um die Geschichte so zu erzählen?

00:05:30: oder gab es noch andere Gründe warum ihr dazu gegriffen habt?

00:05:34: Also ich weiß nicht was war die ursprüngliche Wünsche von CPD, fast die Regisseuren aber sie haben das geteilt.

00:05:43: so dreht mit Auch das Drehbuchotor Javadjaveri.

00:05:49: Und zusammen mit der Grafikotor Savannaja, sie haben zu dritt dann den Stil die Geschichte entwickelt.

00:05:58: und ich glaube also diese Fantasie eröffnet diese Art von Animationen in einen Weg.

00:06:05: es erlaubt nicht so grafisch und grösselig die Seite vom Krieg zu vorstellen.

00:06:13: Man hat eine Art von Abstand.

00:06:15: Und gleichzeitig, auch in unserer Filme gibt es einen APN.

00:06:21: Es ist etwas, ich glaube ... Auch wenn das nicht für Kinderfilme gemacht wurde, aber diese Art von Märchen zu sagen am Ende, dass sich alle herauszukommen von dieses Hirsch.

00:06:36: Also Animationen sind ... Nicht begrenzt zu Kinder, Geschichte definitiv.

00:06:45: Und Animation erlaubt andere Formen von Fantasie auch da erzählt zu werden, würde ich sagen.

00:06:55: Es erweitert die Orison auch.

00:06:57: Aber zu der Frage warum es zuerst SEPD kommt vom Dokumentarbereich und Fiction-Bereich?

00:07:08: Ich selbst weiss nicht... Warum.

00:07:11: diese Geschichte musste so erzähl werden, aber sie sind zu dritt da gekommen mit dieser Entwicklung?

00:07:19: Ja.

00:07:20: Ich finde das als ich den Film gesehen habe

00:07:23: auch

00:07:24: extrem spannend jetzt zu hören dass CPD Dokumentarfilm Hintergrund hat denn man kann richtig sehen in dem film dass es schon fast wie Ein bisschen autobiografische Geschichte ist, die versucht wird zu erzählen.

00:07:39: Und am Ende des Films ist ja dann auch noch mal in den Text der sagt das der Film ihrem Vater gewidmet ist und man sieht richtig dass es ein sehr persönliches Projekt für sie war.

00:07:54: Was waren denn so Rezeptionen?

00:07:56: Die ihr bekommen habt Nach dem Film.

00:08:00: Habt ihr das Gefühl gehabt, dass der Film eine Community ansprechen konnte?

00:08:04: Dass er noch mal ein neues Licht auf den Thema werfen konnte?

00:08:07: Das auch heute gefühlt aktueller denn je ist.

00:08:11: Also zurück zu CPD.

00:08:15: Also die CPD kennt nur Aktivismus.

00:08:19: also sie ist ein brillanter Regisseurin und benutzt diese Forum, um ein Stimme zu geben für was passiert in Iran seit sehr lange.

00:08:33: Das war auch letztes Jahr im Kern mit einem Dokumentarfilm über die palästinischen Fotografien.

00:08:45: Für sie, ich glaube etwas in der DNA von CPD ist immer zu kämpfen so gegen was es ungerecht in ihre Augen und so benutzt sie diese Plattform.

00:08:57: um Licht zu geben, was passiert auf der Welt.

00:09:02: Und für diese persönliche Geschichte, also jede Geschichte ist persönlich für CPD.

00:09:06: Aber das war interessant in allen die Vorbereitungen zu beschieben und alle die Recherche.

00:09:14: Es waren wirklich akribische Recherchen für CDP wieder dieser Stadt von Abadian Aber dann, die waren total gestört nach der Krieg wieder zu bauen.

00:09:28: Und es ist ein Normal, so diese Stadt existiert nicht mehr.

00:09:31: Es war Architektur, Tiefrecherche auch.

00:09:39: Ich habe eine lustige Erinnerung bei der Animationsarbeit Unsere Neumatoren in Ludwigsburg hatten so diese Szenen, wo sie teilen das Essen und es sieht wie ein Pizza.

00:09:53: Und CPD war nicht ein Verstand mit Nein.

00:09:57: Das ist ein besonders iranisch Gericht.

00:10:00: Sie hat dieses Reis gekocht für den, sodass sie sehen wir es sollte aussehen.

00:10:04: Und sie haben das wieder gemacht.

00:10:05: Also sie hat ... Sie hat einen Augen für besondere Details, die machen das alles wahr.

00:10:11: Ich glaube für sie es war auch ein Umarmung zu dieser Stadt und ich hatte die Glück, ein paar Tours mit ihr zu machen in Deutschland und es war interessant da.

00:10:28: so viele Leute Deutsche iranische Menschen, die haben gewohnt nicht so weit von Aberdan oder die haben sich erzählt.

00:10:38: Also auch diese große Tradition von den bundlichen Erzählungen und Geschichten.

00:10:46: Und für denen es war eine warme Erinnerung.

00:10:51: Etwas schön zum Beispiel in Anburg war eine Gruppe der iranischen ... Deutsche Rheinische Frauen waren da und es hat sie auch erinnert an deren eigene Familie, an ihren eigenen Vater.

00:11:05: Und es gibt etwas in der Film, das ist sehr warm und das kommt wirklich von CPD.

00:11:12: Das ich schaffte... Ich habe nicht diese besondere Bezüge zu der Iranischen Geschichte, aber für mich war die Antikrieg Manifesto sehr stark.

00:11:25: Und die ganze Geschichte ist für mich ein Antikricks-Manifesto und zum Beispiel war es Artig, dass wir fast fertig waren mit den Filmen von dem Jahrzehnten.

00:11:36: hat dann angefangen die russische Angriff in der Ukraine und es war genau das gleiche Bild von Straßen, die explodieren.

00:11:47: Das wir hatten auch in unserer Animation also diese.

00:11:51: was ist tragisch ist dass man wollte von den Vergangenheit erzählen und die aktuelle Situation als Krieg ist überall das Gleiche und es ist egal dass mein Sprich Lokale Abadan, es könnte auch ein Stadt von Ukraine sein.

00:12:11: Das war auch in Deinem Art schwer weil wenn Du guckst in der Vergangenheit willst Du mit Abstand etwas lernen und auf einmal gibt es die aktuelle Geschichte, die kommt zu Dir und lässt Dich auch wie wenige Abstände haben.

00:12:31: Ich weiß nicht ob das klar ist was ich.

00:12:33: Also dann sozusagen an dieser Eco.

00:12:37: Ja, absolut und ich finde du hast es schon auf den Punkt gebracht in dem Sinne dass Film ein Medium ist das auf so vielen Ebenen audiovisuelles Das Stichwort hier Und auch im Bezug zu persönlichen Geschichten eine Realität Menschen näherbringen kann, die diese Realität nicht verstehen und gleichzeitig auch Aktivismus betreiben kann.

00:13:00: Perspektiven teilen kann, nie gehört werden

00:13:03: müssen.".

00:13:04: Und da möchte ich jetzt auch gerne einmal auf dich zu sprechen kommen weil bisher wissen wir ja noch nicht so viel über dich!

00:13:09: Du hast wie schon am Anfang des Podcasts erwähnt habe den Film co-produziert und gerne möchte ich nochmal fragen was ist dir wichtig als Rolle?

00:13:21: der Produzentin.

00:13:22: Was ist dir wichtig an deinem Beruf und was hast du in diesem Projekt auch verwirklichen können von dem, was dir wichtig ist?

00:13:30: Zuerst es ist sehr egoistisch weil ich liebe einen Film.

00:13:37: also ich bin da klein in ein Kinohaum gekommen und ich glaube das ist etwas so diese Traum von Filmen mitzumachen Und danach als Produzentin, also unsere Rolle ist zu sichern dass ein Film kann bis zum Ende gemacht werden und auch das diese Film lebt.

00:14:02: So ich finde wichtig im Vorfeld für uns dass wir schaffen die Finanzierung so finden sodass alle die mitteilen können auch davon leben.

00:14:14: Ich finde es ist.

00:14:15: es ist auch dass wir sollten allen können leben von diesen Aktivitäten.

00:14:20: Und dann du willst, dass wenn ich meistens die Menschen filmen, aber das der Film ist nicht gut nur für ApiFu gemacht, aber es kann reisen und Gespräche zwischen Menschen aktivieren oder Gedanken in sich selbst aktivieren.

00:14:41: Für mich ist es immer sehr persönlich, wer ich bin, ich brauche Eine Sinne in jeder Sache, das wir machen.

00:14:51: Und mit den Filmen versuche ich immer einen Grund warum diese Filmen mussten existieren.

00:14:58: Also... Ich bin in dieser Weg dann ein Fan von der Kunst für die Kunst.

00:15:04: Es ist trotzdem eine sehr künstlerische Film.

00:15:07: Anspruchsvolle Filme, die begeistern mich trotzdem.

00:15:12: Aber ich bin für... also... der demokratische Kunst für mich und ich finde es wichtig, dass in dieser Sinne viele Menschen sollten diese Filme sehen können.

00:15:28: Absolut.

00:15:28: Du hast ja auch deine eigene Produktionsfirma hier in Berlin tatsächlich und jetzt vor kurzem vielleicht sogar ein bisschen her einen Filmverleih gegründet, magst du mir ein bisschen davon erzählen was dein Ziel mit deiner Produktionsfilme und deinem Filmverlei ist in dieser Industrie?

00:15:48: Also, was interessant war ist, dass in den vergangenen Jahren die erste Corona-Einsperrung weiter kam.

00:15:58: Es war genau der Stadt des Produkts von Syrien, also wir hatten es geschafft, in Deutschland gut zu finanzieren und unsere Animatoren, unser Team könnte Fernarbeit machen.

00:16:11: Wir waren in der Tat nicht direkt betroffen von Wessis.

00:16:17: für die Menschen in dieser Industrie passiert.

00:16:22: Ich war sehr dankbar dafür und dann dachte ich auch, dass wir mit diesen Animationsfilmen eine Art finanzielles Sicherheit hatten.

00:16:32: Und in den vergangenen Jahren hatte ich schon seit sechs Jahren Katastür.

00:16:39: Und wir haben viel produzieren, die sind in Cannes gegangen, Berlinale gegangen.

00:16:44: Aber leider, die haben nicht diese Publikum getroffen, wovon ich spreche und ich habe mich schon sehr viele Gedanken gemacht.

00:16:53: warum so wenige Menschen gehen zu diesen tollen Kino-Filmen?

00:17:00: In Deutschland, wenn es in Frankreich ist, das ist anders.

00:17:06: Es war klar, dass es mit unserer Beziehung mit den Kindern zu tun ist.

00:17:11: Wie viel misst vielleicht ein bisschen für einen nicht nah genug und nicht früh genug in die Leben von Kindern?

00:17:22: Und deswegen wollte ich unbedingt einen Verleihgründen für diese erste Kinobesuch.

00:17:30: aktiver sein in diesem Bereich, weil auf ein sehr egoistischer Eben wollte ich unbedingt auch, dass in zwanzig Jahren diese Kinder als junger wachsende Guckern mein Film.

00:17:43: Das ist in der Heimat für diesen schönen Film, das sich produziert.

00:17:47: und dann so habe ich gestartet mit der Luftkind-Film Verleih im Jahr zum Jahr zwanzi-zwanzig.

00:17:52: aber wir sind leider wirklich aktiv geworden in den Dreiundzwanzis, weil bevor es war für Hallen extrem schwer Also für die Kinobetriebe extrem schwer, für die Familie extrem schwer.

00:18:11: Das war eine sehr artige Zeit auch.

00:18:14: Auch die Mental Health von sehr vielen Menschen waren am Grenzen.

00:18:18: aber so, wir sind aktiv geworden und dann haben wir gestartet auszukoproduzieren und vor der Klinik Animationsfilm.

00:18:28: Es hat uns trotzdem eine Stabilität gegeben, weil Verlei ist ein anderer Businessmodell als Produzent.

00:18:40: Der finanzielle Risiko ist viel höher.

00:18:45: Als Produzentin kann man entscheiden ob du willst oder nicht durchgehen mit zu wenig Finanzierung und immer noch ein Businessmodel haben.

00:18:57: Mit dem Verleih, du investierst was du kannst in die Erausbringung von Filmen und manchmal trotz einer Ernst und großer bewussten Arbeit.

00:19:13: Das funktioniert trotzdem nicht ins Kino!

00:19:15: Du hast also die Kontrolle... Was ist wirklich Art?

00:19:18: Die Kontrolle über was du machst bei der Verlei ist viel

00:19:25: gegranger als

00:19:26: die Kontrolljahre.

00:19:28: Bei Produzenten, du weißt also wenn du entscheidest dich unterfinanziert zu gehen, weißt du wie jeder wird bezahlt und was ein Kontrol zu etwas kommt.

00:19:39: aber als Verleih, es wäre gleich finde ich absurdes Wetter oder Fußball oder whatsoever passiert in der Welt macht das Ein Film mehr oder weniger Chance ins Kino.

00:19:54: Das ist auch etwas schwer in der Art von Filmen, das wir machen.

00:19:59: Absolut und kannst du noch mal ein bisschen darauf zu sprechen kommen?

00:20:04: Was für eine Art von Film es dann ist, dass du am liebsten machst!

00:20:09: Also wiederum ich bin sehr egoistisch.

00:20:11: Ich will Spaß haben in meinem Leben also... Ich will Spass haben aber manchmal diese Diese Gefühl, dass etwas ist wichtig.

00:20:23: Lass mich auch machen, filmen die sind... Die machen keinen Spaß eigentlich weil die Thematik ich art.

00:20:30: also wir hatten ein Dokumentar viel über der Lusters of Syria ist über der der Fotografer der hat Nachweis von alles passierte in die Essatzgefängnis und wie Wie.

00:20:46: die internationale Community hat nicht geschafft, die syrische Volks zu helfen und wie in Europa und in Deutschland besonders.

00:20:56: In Frankreich besonders.

00:20:57: Es gab so Versurz zur Anklage der Assad-Regime.

00:21:01: Das war für mich also alles.

00:21:03: es zeigt mir dass es gibt eine Möglichkeit für Gerechtigkeit Für Justiz ist etwas das ist wichtig weil der Welt brennt.

00:21:13: Ich brauche einen richtigen Licht und ich brauche auch ein Vertrauen, dass die Gerechtigkeit und diese Justiz passiert wird.

00:21:23: Auch wenn man es wartet muss.

00:21:25: Aber das brauche ich so.

00:21:26: Das ist der Bereich wo Spaß ist nicht die erste Wiederrundung aber ansonsten die Freude bei den Kindern.

00:21:36: Wenn wir jetzt zum Beispiel gerade haben gelernt sind wir gefördert für eine... Ein Piscool-Forschulkindergeschicht mit einem kleinen Paul, der hat Angst von der Welt und ist so ökoangst.

00:21:51: Und dann die Geschichte ist voll von Fantasie und erzählt wie eigentlich die Kinder haben diese Gift wenn sie sind kleiner sie können die Tier hören und alle.

00:22:03: das ist ein bisschen so eine schöne Geschichte für mich auch.

00:22:09: es macht kleine Mädchen in mir auch sehr glücklich.

00:22:13: Also eigentlich alle, das kann ich ja wechseln und ich Kind glücklich machen ist der Grund warum ich mach dich hin?

00:22:26: Ja voll!

00:22:27: Ich finde es auch so spannend dass du das jetzt gerade sagst weil das finde ich bei diese Rene auch so gut vereint In dem Sinne dass Es ist ein wichtiges Thema In einer Art Aktivismus, in der man ein Film auf die Beine stellt veröffentlicht.

00:22:46: Dennoch ist es nicht ein Film ... dass grauenvolle Schicksal für Menschen zeigt und es dann einfach stehen lässt.

00:22:54: Und so ist, oh ja was machen wir jetzt?

00:22:55: Sondern das ist ein Film wo man auch wirklich rausläuft am Ende und so ist okay irgendwie habe ich... Ich komme hier raus und bin nicht so doll bedrückt weil mir wird auch ein bisschen Perspektive geboten, mir wird gezeigt Es gibt auch Hoffnung in der Welt und ich finde Filmen sollte so was auch aufgreifen können.

00:23:14: Film ist von Grund auf politisch, ob man möchte oder nicht.

00:23:17: Egal was man macht, möchte sogar soweit gehen und sagen dass erst wenn man Kinderfilm macht die zu einem gewissen Grad immer politisch sind und es ist schade wenn man sich da verscheut zu versuchen diese Perspektiven und diese Geschichten zu zeigen und ich finde das bei dieser Rene euch auf jeden Fall extrem gelungen.

00:23:35: Danke, danke!

00:23:39: Es gibt so große Geschichte Und nicht alle wussten, dass ich wahrscheinlich zu jung war, wenn das alles passiert.

00:23:49: Ich arbeite gerade als Verlehrerin auf einem Ort der iranischen Dokumentarfin.

00:23:54: Der hat gerade in Cannes die beste Dokumentation gewonnen

00:23:59: und

00:24:01: jetzt kommt es im Januar in Deutschland.

00:24:04: Und dann ist was für mich zu sehen... Aber wenn sie mich interessiert haben, ich kenne so wenige die ganze Geschichte von Iran und auch für mich bei Syrien.

00:24:17: Es war die Absurdität des Kriegs, wo Millionen von jüngeren Generationen, die Jungs waren, so können füttern und es hat nichts gebracht zu niemandem.

00:24:28: Und es ist diese Unzuerinnerung das Krieg bringt nix zu niemanden und nur Trauma und gleichzeitig zu sehen, dass die Leute kommen zusammen und es gibt Solidarität.

00:24:43: Und ich glaube das ist so... wenn man will uns lassen denken, dass es nur Böse auf diese Welt geht, dann finde ich es noch wichtiger zu zeigen, dass eigentlich etwas der Vereinsungsserer als Mensch ist, diese Solidaritäten zusammenzukommen.

00:25:00: Diese Geschichte, die nicht laut genug erzählt.

00:25:05: Es ist ein Kontra!

00:25:08: Ausgleich zu

00:25:09: der Grauenvollen Welt.

00:25:11: Genau, genau.

00:25:12: Ich finde

00:25:13: das

00:25:13: gar nicht lustig aber...

00:25:15: Nein wie wir jetzt die Menschen zeigen, dass wir alles zusammenkommen.

00:25:22: Es gibt gute Inmenschen und ich finde es auch zu erinnern durch den Medienfilm ist wichtig.

00:25:28: Ja absolut!

00:25:30: Und ich finde vor allem durch Kunst die erste Voraussetzung, die es geben muss um sowas zu machen unglaublich mutig zu sein.

00:25:39: Weil ohne Mutig zu seien, wird man nie reale Geschichten wirklich so auf den Punkt bringen können.

00:25:46: Das sieht man bei Sepide auch extrem, dass sie so einen Stück Herz von sich in dem Film hinterlassen hat und wahrscheinlich alle Leute die daran gearbeitet haben.

00:25:56: Deswegen möchte ich dich auch noch mal fragen... Was ist eine Message der Welt mitgeben möchtest als Filmproduzentin.

00:26:08: Genau, was versuchst du zu vermitteln?

00:26:11: Also allgemein, was ich in jedem Gefühl das ich will mitmachen ist etwas, dass die Elfungsambitionen mehr der Anderen zu verstehen anderen Perspektiven es sich nicht selbst zentriert aber eher so von... zu anderen Perspektiven.

00:26:32: Und ich glaube, dass das ist etwas das Unterranden, weil es wirklich schön mit Kinofind ist, dass alles möglich ist und es gibt Platz für alle.

00:26:44: aber in diesem Vielfalt für mich persönlich was trifft mich mehr ist zu schaffen so offen die Perspektive von den Menschen die sitzen im Kino.

00:26:53: Das ist für mich etwas wichtig.

00:26:56: Ja an dieser Stelle Wir zeigen den Film ja auch im Kino.

00:27:01: Ja, ich freue mich extrem!

00:27:03: Vanessa wird dann auch mit dabei sein und zwar am elften August im Wolfkino hier in Berlin um acht zu dreizig mehr dazu wird es auf unserem Instagram-Account geben.

00:27:17: Nachhinein werden wir Gespräche mit Vanessa führen und noch mehr auch über sie und ihre Arbeit sprechen, weil es gibt noch so viel mehr worüber wir sprechen konnten.

00:27:29: Aber wenn ihr euch auch dafür interessiert den Film mit uns zu sehen dann kommt super gerne da vorbei!

00:27:38: Wir versuchen für alle einen Safe Space ein Community Space dort zu machen und alle wohlfühlen zu lassen selbst mit solchen... Heavy Topics, die aber wie jetzt gerade in dem Podcast ausführlich besprochen auch einfach erzählt werden müssen.

00:27:53: Vanessa möchtest du noch was sagen?

00:27:55: Ich

00:27:55: bin einfach dankbar dass Du hast mich eingeladen und dankbar das.

00:28:01: wir können wieder über die Sirene sprechen und erklären zu was ist diese wunderschöne Beruf von Produzentin und Verleihung zu sein.

00:28:12: Aber es ist für mich so eine sehr schöne Chance.

00:28:17: Absolut, danke für deine Zeit.

00:28:19: Und falls ihr unseren Podcast noch nicht abonniert habt dann könnt ihr unserem Podcast abonnieren.

00:28:26: Ihr könnt ihn bewerten.

00:28:27: wir sind ein sehr kleines Podcastprojekt und eine kleine Filmreihe.

00:28:30: es würde uns wirklich die Welt bedeuten und ansonsten freuen wir uns extrem euch bei unserer nächsten Vorstellung begrüßen zu dürfen.

00:28:38: bis dahin

00:28:39: vielen Dank.

00:28:47: Feminist

00:28:47: Time Travel ist ein Podcast des prokute Filmev unterstützt von der Mehr-Kulturförderung der Berliner Sparkasse.

00:28:54: Falls ihr uns unterstützen oder immer up to date sein wollt, dann folgt uns doch einfach bei Instagram unter add feminist time travel alles aneinander oder abonniert den Proquote Film Newslettern und kommt natürlich auch gerne zu unseren Screenings die wir ungefähr einmal im Monat

00:29:08: überall in Berlin veranstalten.

00:29:12: Aufnahme Schnitt und

00:29:13: Postproduktion des Podcasts macht das Studio thirty-six.

00:29:16: Das

00:29:17: Konzept ist

00:29:17: entwickelt von Clara Devantje Irina Thierb und Svenja Heinrichs.

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